Lesen

Bücherregal

 Was Lesen für mich ist

Ohne das Lesen von Büchern, das ist ganz klar, könnte ich nicht leben. Sie sind beinahe tägliche Nahrung für mich. Eine ruhige Bewegung der Augen und des Hirns über die Zeilen, ein Aufblicken zwischendurch, zum Fenster hinausschauen, Nach-Denken über ein Wort, einen Satz, wieder zurückkehren zum Material, schwarz, auf weißem Papier.

Die Auswahl meiner Lektüre ähnelt, ganz im Gegensatz zum Lesen selbst, schon eher dem Surfen im Internet. Anregungen kommen auf vielen Wegen zu mir. Schon als Kind habe ich gerne und viel gelesen. Als ich kürzlich an der Ostsee war, erinnerte ich mich daran, dass ich stundenlang im Strandkorb lag und ein Buch nach dem anderen las. Obwohl meine Mutter als Lehrerin natürlich froh sein musste, wegen der Bildung ;), hat sie doch ab und zu gemault, weil ich mir die Bücher immer vor mein Gesicht hielt und deshalb keine Sonne abbekam. Lang ist’s her.

Lesende Frau

Beim Lesen
Foto: rosmary by flickr.com

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Es gab dann eine Zeit, in der ich seltener las. Als ich Mutter wurde und als die Mauer fiel. Da gab es soviel Aufregung und so wenig Zeit, dass ich nicht mehr so große Mengen verschlang.

Lese-Zirkel Lesekunst

Das hat sich jedoch wieder gelegt und nun bin ich wieder zur Höchstform aufgelaufen. Seit ca. 8 Jahren bin ich auch Mitglied eines Literaturzirkels. Wir treffen uns, in unregelmäßigen Abständen, aber immer mittwochs. An verschiedenen Orten. Und seit 2009 haben wir sogar einen Blog mit dem Namen Lesekunst. Der wird ein wenig stiefmütterlich behandelt. Aber wenn ich mal drauf bin, dann ist es wunderschön, sich an all die schönen Bücher zu erinnern, die wir gelesen haben und über die wir diskutiert haben.

Meine 10 Favoriten der letzten Jahre

Also eigentlich gab es jede Menge guter Bücher auf unserer Liste, aber ich werde mal versuchen, meine Lieblinge hier kurz aufzulisten:

  1. Christa Wolf „Kassandra“
  2. Jonathan Franzen „Freiheit“
  3. Eshkol Nevo „Wir haben noch das ganze Leben“
  4. Kathrin Schmidt „Du stirbst nicht“
  5. Leo Tolstoi „Anna Karenina“
  6. Marlen Haushofer „Die Wand“
  7. Katharina Faber „Fremde Signale“
  8. Hans Fallada „Jeder stirbt für sich allein“
  9. Eugen Ruge „In Zeiten des abnehmenden Lichts“
  10. Ursula Krechel „Landgericht“

So, liebe Lesende, für Anregungen, kurze Buchvorschläge bin ich immer zu haben. Und ihr könnt euch jederzeit hier ein paar Tipps holen:

Lesekunst

Und kaufen könnt ihr all die schönen Bücher, bitte nicht bei Amazon, sondern bei:

Pankebuch

Anakoluth

Ahoi, ihr Lieben

 

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s