Die Karte meiner Träume

Familien Foto

Ein Film von Jean-Pierre Jeunet

Auch wenn alle Welt im Biergarten sitzt, ich war gestern im Kino, mit meiner Tochter. „Die Karte meiner Träume“ lief im Filmtheater am Friedrichshain. Das Kino mag ich sehr. Das Programm ist immer gut. Wir mußten uns also auch gestern entscheiden. Schauen wir „Finding Vivian Meier“ oder „Wir sind die Neuen“ oder…

Unsere Wahl hatte wohl in erster Linie mit dem Regisseur Jean-Pierre Jeunet zu tun, denn wir lieben sein Meisterwerk „Die fabelhafte Welt der Amelie“ aus ganzem Herzen. Und irgendwie ist auch klar, so einen Film macht man nur einmal. Aber, wer diesen einen Film gemacht hat, der kann kein schlechter Mensch sein 😉 und vielleicht auch wieder deinen Nerv treffen. Das war vermutlich die Hoffnung, die uns in den Film gehen ließ.

Sein jüngster Film basiert auf dem gleichnamigen Roman von Reif Larsen, dem US-amerikanischen Autor. Erzählt wird die Geschichte des 10jährigen T.S. Spivet.

T.S. Spivet Quelle:  © dcm

T.S. Spivet
Quelle: © dcm

 

Er lebt mit seinem Zwillingsbruder, seiner großen Schwester und seinen Eltern auf einer abgelegenen Ranch im dünn besiedelten Bundesstaat Montana. Er ist hochbegabt und begeistert sich für wissenschaftliche Themen mit großem kindlichen Ernst und Eifer. Sein Bruder ist eher der kräftige Typ, ein kleiner Draufgänger und deshalb ganz der Liebling seines hemdsärmeligen Vaters. Die Mutter ist eine angesehene Naturforscherin, ein bißchen abgedreht allerdings.

T.S. erfindet das Perpetuum Mobile

Für seine erstaunliche Erfindung des Perpetuum Mobile erhält T.S. einen renommierten Wissenschaftspreis. Seine Familie ahnt nichts davon und die Jury ahnt nicht, dass der Preisträger erst 10 Jahre jung ist. Auf seiner heimlichen Reise zur Preisverleihung auf einem Güterzug, von Montana bis Washington D.C. , erlebt T.S. einige Abenteuer und wir sehen einzigartige Bilder einer umwerfenden Landschaft. Manchmal blieb mir der Mund offen stehen. Wow, was für eine Gegend!

So, von der Handlung will ich an dieser Stelle nicht mehr erzählen. Der kleine T.S. nimmt auf seine Reise ein schreckliches Geheimnis mit, das zu tragen ihn noch viel zerbrechlicher und zarter wirken läßt und das uns  Zuschauer die Ehrfurcht vor dem Leben mit all seinen hellen und dunklen Seiten wieder ein bißchen tiefer empfinden läßt.

3-D-Brille nicht vergessen

Ein Tipp zum Schluß: nehmt die 3-D-Brillen mit. Der Streifen ist gar meisterlich in 3-D aufgenommen, ohne Brille kann man es ahnen, mit Brille wird es sicherlich zu einem rauschenden Fest für die Augen.

Ahoi, ihr Lieben!

 

 

 

 

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