Die Geschichte meines unscharfen Blog-Bildes

Ein Mosaik als Eingang

Ja, es ist etwas unscharf und man weiß auch nicht so genau, was das eigentlich sein soll. Mein Blog- Bild, es stammt von der Stufe eines Restaurants in Paris und dieses Restaurant ist etwas ganz besonderes. Warum ich es jedem Paris-Besucher sehr empfehle, könnt ihr hier lesen.

Ich weiß nicht, wie ich darauf komme, aber ich stelle mir immer vor, dass im 13.Bezirk die Pariser Kommune im Jahr 1871 ihren Ursprung hatte. Das ist garantiert eine Phantasie von mir, aber es würde auch passen. Denn irgendwie scheint hier die Zeit still zu stehen. Vom Glanz der großen Avenuen und ihrer herrschaftlichen Architektur ist in der Gegend wenig zu spüren. Hier ist alles ein wenig normaler, ruhiger und trotzdem ganz und gar nicht langweilig. Bitte schaut euch die Gegend unbedingt einmal an. Und wenn ihr dann da seid, stattet meinem Lieblingsrestaurant in Paris einen Besuch ab, es ist tres sympa, wie die Franzosen sagen.

In Paris französisch zu essen in ehrlicher Qualität ist nicht so einfach

Aber im Restaurant Le temps des cerises kannst du das haben, ohne dich gleich komplett zu ruinieren. Es wird sehr zünftig von einer sympathischen Cooperative geführt und erinnert mit seiner Einrichtung und dem Steinfußboden an frühere Zeiten. Der Service ist für französische Verhältnisse sehr unkonventionell, aber die Küche ist einfach klasse, und französisch!

Ich war Anfang Juli mit drei jungen Männern in Paris (Ludwig, Tom und Gregor, salut!) und neben den klassischen Orten wie Eiffelturm, Notre Dame und Sacre Coeur habe ich darauf bestanden, im Temps des cerises essen zu gehen und es hat sich wieder sehr gelohnt und auch den jungen Kerlen hat es gefallen. Klar, unser Kellner hatte Dreadlocks. Wir waren kurz vor 18 Uhr da und das war auch gut so. Als wir um 20 Uhr wieder gingen, war der Laden, und er ist nicht klein, knackevoll und es standen einige Grüppchen, die noch rein wollten. Das wiederum liegt nicht am jugendlichen Personal, sondern an der excellenten traditionellen Küche des Lokals.

Le temps des cerises

Der Ausflug lohnt sich wirklich, auch wenn man sich von den ausgetretenen Pfaden etwas entfernt, kann ich euch garantieren, dass sowohl die Gegend als auch das Restaurant jeden Schritt eines pflastermüden Reisenden lohnt.

Ach ja, das Mosaik mit der Abbildung eines proletarisch anmutenden Paares am Tisch stammt von der Eingangsstufe des Restaurants. Möglicherweise hat dieses Bild meine Phantasie von der Pariser Kommune hervor gerufen 😉 . Und noch was: Temps des cerises heißt Zeit der Kirschen und ist auch ein schönes und kämpferisches Chanson.

 

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