Sieben, eine magische Zahl

Am Tisch im Cafe Sieben

Mein Geheimtipp für die Herbst- und alle anderen Ferien

Ich bin geborene Berlinerin. Aber es muß etwas in meinem Unterbewusstsein geben, was mich mit Thüringen verbindet. Und so war ich im August mal wieder dort. Das Städtchen Weida war mir bislang nicht bekannt. Und dabei gibt es in Weida meinen ganz persönlichen Sehnsuchtsort. Da müsst ihr unbedingt auch mal hin.

Das Café Sieben

In einem kleinen, denkmalgeschützten Haus, in leichter Hanglage, ziemlich zentral und doch recht ruhig gelegen. Da ist das Café Sieben. Es werden einige Assoziationen geweckt, beim Namen des Cafés. Sieben – die magische Zahl.

In der Veranda ist ein kleiner Laden eingerichtet, mit Keramik, Kochbüchern, Kalendern und Postkarten. Eine schönen Mischung, kein großes Sortiment, bestens fürs Stöbern geeignet und für mich magisch.

Durch einen Flur, an der Küche/Backstube vorbei , geht’s in den Gastraum, wo an alten Tischen, auf gemütlichen Sofas und bunt gemixten Stühlen Platz genommen wird. Der Kuchen und alle anderen Speisen werden hier frisch gebacken und zubereitet. Es gibt Kaffee, Tee, Kakao und diverse andere Getränke. Ich vernasche eine lauwarmen Pflaumen-Crumble mit Vanillesauce.  Ich fühle mich wie im Paradies.

Wirklich, ich bin selig, wenn ich im Café Sieben bin. Man kann dort sogar in einem hübschen Gästezimmer übernachten. Zwei Wermutstropfen sollen jedoch nicht unerwähnt bleiben. Die Öffnungszeiten sind mehr als kleinstädtisch – das heißt, wer das Café Sieben besuchen möchte, muss sich gut vorbereiten. Unbedingt einen Tisch reservieren. Und – der Kaffee ist nicht besonders gut, aber da bin ich auch besonders mäkelig, seit ich beruflich mal mit gutem Kaffee zu tun hatte 😉 .

Weida – das Städtchen mit Vergangenheit

Nicht nur die Osterburg, sondern auch einige stattliche Villen am Rande der Stadt zeugen vom vergangenem Reichtum der Stadt. Es gab florierende Industrie und wohlhabende Industrielle hier. Und für mich verströmt die Stadt auch heute noch einen gewissen Zauber. Auf einem Stadtspaziergang eröffnen sich dem Auge immer wieder reizvolle Perspektiven, immerhin fließen und vereinen sich hier zwei Flüsschen: die Weida und die Auma.

Liebe Leute in Weida, seid stolz auf eure Stadt. Sie hat es verdient. Sie ist immerhin eine schöne melancholische Perle!

 

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2 Gedanken zu “Sieben, eine magische Zahl

  1. Diese Beschreibung hat mir ganz besonders gefallen, ich kann jetzt nachvollziehen, dass dies eine besondere Stadt u. ein gemütliches Café ist. Dass auch kritische Punkte nicht unerwähnt bleiben, schätze ich ebenso.

    • Ja, als ich das letzte mal dort war, hatte ich das Gefühl, dass es noch viele Geschichten aus Weida gibt, die noch nicht erzählt sind. Würd mich glatt als Stadtschreiberin bewerben;) .

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