Urban Industrial

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Ein Ort der besonderen Art

In der letzten Zeit habe ich mich aus beruflichen Gründen oft in der Michaelkirch- Ecke Köpenicker Strasse in Berlin Mitte aufgehalten. Unglaublich, was da gebaut wird, welch ein Krach, was für ein Verkehr, aber sonst ziemlich tot. An der besagten Ecke steht eine DDR-Büro-Platte. Verwunderlich, dass sie überhaupt noch da ist, fast unberührt. Und dann sind da auch noch welche eingezogen. Ich wurde neugierig und habe etwas entdeckt.

New West Berlin

So heißt, sagen wir mal, das Gesamtkunstwerk. Es befindet sich in der Köpenicker Strasse 55. Und ich habe noch lange nicht alles an diesem Ort erkundet.
Ich betrat das Haus ganz zögerlich und bei meinem allerersten Versuch hab ich mich auch ziemlich schnell wieder umgedreht, weil die jungen Leute im Café mich nicht verstehen. Sie sprechen nur englisch. Damit habe ich nicht gerechnet und bekomme einen Schreck. Also wieder raus. Paar Tage später versuche ich es wieder, Neugierde bleibt Neugierde, so isses. Diesmal tue ich so, als wenn ich sie gar nicht sehe, die jungen Leute und gehe durchs Café hindurch in den langen Flur.

Flur im New West Berlin

Der Flur

URBAN INDUSTRIAL

Dieser Laden am Ende des langen Flurs hütet Schätze vergangener Zeiten und passt damit ja ganz gut in das aus der Zeit gefallene Haus.

Besagte Schätze sind nicht aus Weichholz und mit Klarlack behandelt. Sondern sie bestehen aus Metall, Keramik und mechanischen Uhrwerken, die Oberflächen sind eher rauh und staubig. Da gibt es ein „Bahnhofsuhrenkabinett“, mehrere Räume mit unterschiedlich großen metallenen Deckenlampen aus alten Fabriken, coole Spinde aus ehemaligen Brigade-Räumen, Grubenlampen verschiedener Größe und Form und vieles mehr.

Ein Besuch in diesem besonderen Geschäft verspricht auf jeden Fall einige Überraschungen.

Und was sonst noch zu sehen ist

Auf dem Weg zum Laden kommt man an einer Treppe vorbei. Ich glaube, die führt zu einer Galerie. Na ja, das Café hab ich schon erwähnt, dort gibt es Kaffee. Und in der obersten Etage soll angeblich auch ein Restaurant sein. Ich glaube, da gibt es doch noch einiges zu erkunden. Fortsetzung folgt…

Die Webseite von NewWestBerlin ist noch sehr rudimentär. Also einfach hinfahren und selber gucken. Ich gebe Hilfe mit einem Foto des Hauses.

 

Fotos: Manuela Plath, die Türensammlerin

 

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